EU will Big-Tech-Befreiungsschlag đŸ‡ȘđŸ‡ș | Open startet Anzeigen in ChatGPT 💬 | Meta liefert intern neue KI-Modelle aus 🧠

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Feedbacks aus den letzten Workshops:

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📰 KI-News

SPOTLIGHT

© Bild: OpenAI

🎯 ChatGPT schaltet Werbung - vorerst nur in den USA

Zusammenfassung:
OpenAI startet in den USA damit, in ChatGPT erstmals Werbung anzuzeigen – zunĂ€chst in der Gratisversion und im gĂŒnstigen Abo „ChatGPT Go“, um zusĂ€tzliche Einnahmen fĂŒr den teuren KI-Betrieb zu generieren.

Die Details im Überblick:

  • Start als Testlauf im US‑Markt, ausgerollt fĂŒr Nutzer der kostenlosen Version und des Einstiegsabos „ChatGPT Go“, wĂ€hrend Plus, Pro, Business und Enterprise vorerst werbefrei bleiben.

  • Anzeigen erscheinen klar getrennt von den KI‑Antworten, z.B. ober- oder unterhalb des Chats, farblich markiert und nicht inmitten des eigentlichen Antworttexts.

  • OpenAI betont, dass Werbung die Modellantworten nicht beeinflussen soll und keine Chat-Inhalte an Werbekunden weitergegeben werden; Personalisierung der Anzeigen lĂ€sst sich in den Einstellungen deaktivieren.

  • Sensible Themen wie Gesundheit, mentale Gesundheit oder Politik sollen von Werbeausspielung ausgeschlossen werden; MinderjĂ€hrige sollen in der Testphase keine Werbung sehen.

  • Strategisch ist es ein Kurswechsel: Sam Altman hatte Werbung frĂŒher als „letzten Ausweg“ bezeichnet, nun setzt OpenAI angesichts hoher Infrastrukturkosten doch auf ein Anzeigenmodell.

Warum das wichtig ist:
Das Werbemodell markiert einen strategischen Wendepunkt im KI‑Markt: Monetarisierung verlagert sich von reinen Abos hin zu werbefinanzierten KI‑Assistenten - mit Folgen fĂŒr GeschĂ€ftsmodelle, Nutzererwartungen und Datenschutzdebatten. FĂŒr Unternehmen und Creator kann das mittelfristig neue Werbe‑Formate direkt im Dialog mit Nutzern bedeuten – aber auch stĂ€rkere Regulierung und höheren ErklĂ€rungsbedarf gegenĂŒber der eigenen Community.

🔗 Quelle und mehr dazu hier und hier

© Bild: unsplash.com

🎯 EU will digitalen Befreiungsschlag von US‑Tech-Riesen

Zusammenfassung:
Das EU-Parlament fordert einen strategischen „digitalen Befreiungsschlag“: Europa soll sich gezielt von der AbhĂ€ngigkeit großer US‑Plattformen lösen, eigene Infrastrukturen stĂ€rken und offenen, souverĂ€nen Tech‑Ökosystemen Vorrang geben.​

Die Details im Überblick:

  • Fokus auf digitale SouverĂ€nitĂ€t: Dateninfrastruktur, Cloud, KI und Plattformen sollen stĂ€rker in Europa entwickelt und betrieben werden, um politische und wirtschaftliche AbhĂ€ngigkeiten zu reduzieren.

  • Kritik an US‑Big Tech: Die Dominanz weniger US‑Konzerne wird als Risiko fĂŒr Wettbewerb, Datenschutz und demokratische Kontrolle gesehen, insbesondere im Bereich KI‑Plattformen und digitale Dienste.

  • Open‑Source und InteroperabilitĂ€t: Gefordert werden offene Standards und interoperable Systeme, damit Unternehmen leichter zwischen Anbietern wechseln und eigene Lösungen aufbauen können.

  • StĂ€rkung europĂ€ischer Anbieter: Öffentliche AuftrĂ€ge, Förderprogramme und Regulierung sollen gezielter europĂ€ische Cloud‑, KI‑ und Softwareanbieter bevorzugen.

  • Geopolitische Dimension: Digitale Infrastruktur wird explizit als Teil der Sicherheits‑ und Industriepolitik betrachtet – Ă€hnlich kritisch wie EnergieabhĂ€ngigkeiten.​

Warum das wichtig ist:
FĂŒr Mittelstand und SelbststĂ€ndige in Europa könnte das mehr Wettbewerb, bessere Konditionen und vor allem strategische Wahlfreiheit bei Cloud‑, KI‑ und Plattformdiensten bringen – gleichzeitig steigt aber der Druck, sich aktiv mit europĂ€ischen Alternativen und Migrationspfaden auseinanderzusetzen.​

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© Bild: unsplash.com

🧠 Meta Superintelligence Labs liefert erste KI‑Modelle

Zusammenfassung:
Metas neues Team „Meta Superintelligence Labs“ hat in nur etwa sechs Monaten erste interne KI‑Modelle fertiggestellt, die laut CTO Andrew Bosworth bereits „sehr gut“ abschneiden.​

Die Details im Überblick:

  • Neues KI‑Team: Nach Kritik an Llama 4 und einer Umstrukturierung der KI‑FĂŒhrung baut Meta ein eigenes Superintelligence‑Lab auf, das ambitionierte Foundation‑Modelle entwickeln soll.

  • Erste Modelle: Intern kursieren Codenamen wie „Avocado“ (Textmodell) und „Mango“ (Bild‑/Video‑Modell); Details zu GrĂ¶ĂŸe oder Benchmarks wurden jedoch nicht öffentlich gemacht.

  • Lernkurve bei Alltagsanfragen: Bosworth sieht bei Standard‑Prompts sinkende SprĂŒnge zwischen Modellgenerationen (z.B. GPT‑4 zu GPT‑5), wĂ€hrend spezialisierte Anwendungen (Recht, Medizin, Personalisierung) weiter stark zulegen.

  • Infrastruktur‑Umbau: 2025 beschreibt er als „enorm chaotisches Jahr“, in dem Meta massiv Infrastruktur und interne Prozesse fĂŒr das neue KI‑Setup umgebaut hat.

  • Langfristige Wette: Trotz hoher Kosten hĂ€lt Meta die Milliardeninvestitionen in KI fĂŒr gerechtfertigt – vor allem wegen erwarteter Effizienzgewinne und neuer Produkte.​

Warum das wichtig ist:
FĂŒr Unternehmen signalisiert das, dass der KI‑Wettlauf der großen Plattformen in eine neue Phase geht: weniger „Wow“ bei generischen Chat‑Anfragen, mehr Mehrwert durch tief spezialisierte, integrierte KI‑Funktionen in Produkten und Ökosystemen.​

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KOMPAKTÜBERBLICK

Davos: Warum KI‑Scaling fĂŒr viele Firmen weiter schwer bleibt – Beim WEF in Davos berichten Top‑Manager, dass trotz 1,5 Billionen Dollar KI‑Investitionen die meisten Unternehmen ihre KI‑Projekte noch nicht ĂŒber Pilotstatus hinaus skalieren und vor allem an Organisation, Prozessen und Adoption scheitern. | 🔗 Quelle und mehr dazu hier

Runway-Studie: Menschen scheitern an KI‑Videos - Runway zeigt in einer großen Studie, dass weniger als 10% der Testpersonen echte von mit Runway Gen‑4.5 generierten Videos unterscheiden konnten - ein deutlicher Hinweis, dass schon jetzt Erkennung allein als Sicherheitsstrategie nicht mehr ausreicht. | 🔗 Quelle und mehr dazu hier

Musk fordert bis zu 134 Mrd. Dollar von OpenAI - Elon Musk verlangt in seiner Klage gegen OpenAI und Microsoft Schadensersatz in Höhe von 79 bis 134 Mrd. Dollar, weil das Unternehmen seiner Ansicht nach den ursprĂŒnglichen Non‑Profit‑Auftrag verraten habe und er als MitgrĂŒnder an der heutigen Bewertung beteiligt werden mĂŒsse. | 🔗 Quelle und mehr dazu hier

Grok-Deepfakes explodieren – Analysen schĂ€tzen, dass mit Elon Musks KI Grok bereits zwei bis drei Millionen sexualisierte Deepfakes erstellt wurden; Moderation und Schutzmechanismen gelten als deutlich unzureichend. | 🔗 Quelle und mehr dazu hier

KI-Fakevideo im Weißen Haus – Das Weiße Haus verbreitete eine KI‑manipulierte Aufnahme einer festgenommenen Aktivistin, offenbar ohne klare Kennzeichnung, was neue Diskussionen ĂŒber Deepfake-Transparenz in der Politik entfacht.​ | 🔗 Quelle und mehr dazu hier

Baidu Ernie 5.0 wird Topmodell – Baidus neues Multimodalmodell Ernie 5.0 mit Mixture‑of‑Experts und 2,4 Billionen Parametern fĂŒhrt als bestes chinesisches Modell im LMArena‑Ranking und liegt leistungsmĂ€ĂŸig auf Augenhöhe mit aktuellen Spitzenmodellen aus den USA. | 🔗 Quelle und mehr dazu hier

🎧 Neue Podcast-Folgen

Die drei besten KI-Tools fĂŒr 2026 đŸ€–

In dieser Folge sprechen Maxi und ich ĂŒber unsere aktuellen Lieblings-KI-Tools, deren Einsatzmöglichkeiten im Alltag und warum sie 2026 besonders relevant sind.

  • 💬 Chatbots im Vergleich: Wir diskutieren die Unterschiede und StĂ€rken von Tools wie ChatGPT, Claude und Co.

  • đŸ€– KI-Agenten wie Manus: Ein Ausblick auf autonome Agenten, die Aufgaben eigenstĂ€ndig erledigen und produktives Arbeiten revolutionieren könnten.

  • 🎹 Kreative KI-Tools: Bildgenerierung mit Nano Banana Pro und Videogenerierung mit Kling 2.6 zeigen, wie KI kreative Prozesse transformiert.

  • 🔼 Zukunft der KI-Tools: Welche Trends sich abzeichnen und welche Tools 2026 besonders prĂ€gend sein könnten.

🧠 KI‑Inspiration der Woche: Wenn KI Wahrheit verhandelt – Wie Deepfakes, KI‑Propaganda und personalisierte Information unsere Demokratie unter Druck setzen

Bild generiert mit Midjourney

KĂŒnstliche Intelligenz verĂ€ndert gerade nicht nur Medizin und Wirtschaft, sondern auch etwas viel GrundsĂ€tzlicheres: unseren gemeinsamen Begriff von Wahrheit. Deepfakes, KI-generierte Videos, synthetische Stimmen und hochpersonalisierten Feeds machen es immer schwerer, zu erkennen, was wirklich passiert – und wer eigentlich welche Geschichte erzĂ€hlt.

Plötzlich ist nicht mehr das Problem, dass Informationen fehlen, sondern dass zu viele, zu gut gemachte, zu widersprĂŒchliche Informationen gleichzeitig auf uns einprasseln. Wer heute einen Fake enttarnt, kann morgen schon auf deutlich bessere, schwer erkennbare FĂ€lschungen treffen. Das verschiebt Macht: weg von klassischen Medien und Institutionen, hin zu den Plattformen und Modellen, die filtern, was wir sehen – und wie wir es sehen.

FĂŒr Demokratien ist das eine echte Belastungsprobe. Wenn BĂŒrger nicht mehr vertrauen können, dass Bilder, Videos oder Zitate wenigstens grob die RealitĂ€t abbilden, wird Politik zur Glaubensfrage: „Ich glaube meiner Seite, du der deinen.“ Wahlen, Proteste, Skandale – alles wird anfĂ€lliger fĂŒr gezielte KI‑Kampagnen, die Emotionen triggern, Gruppen gegeneinander aufbringen oder Zweifel sĂ€en, ohne offen sichtbar zu sein.

Gleichzeitig eröffnet KI auch Chancen:

  • Sie kann Deepfakes erkennen und markieren.

  • Sie kann uns helfen, Fakten zu prĂŒfen und Informationen einzuordnen.

  • Sie kann diverse Perspektiven sichtbar machen, statt nur die lautesten.

Die entscheidende Frage ist daher nicht: „Ist KI gut oder böse?“, sondern: Wer kontrolliert die Systeme, die unseren Informationsraum formen – und nach welchen Regeln? Werden sie primĂ€r fĂŒr Aufmerksamkeit, Profit und politische Macht optimiert, oder schaffen wir Standards, die Transparenz, Nachvollziehbarkeit und demokratische Kontrolle ins Zentrum stellen?

FĂŒr dich bedeutet das vor allem zwei Dinge:

  1. Medienkompetenz wird zur KI‑Kompetenz. Es reicht nicht mehr, Quellen zu checken – wir mĂŒssen verstehen, wie Modelle funktionieren, wie Feeds personalisiert werden und welche Interessen dahinterstehen.

  2. Demokratie wird zur Teamsportart. Politik, Unternehmen, Medien, Zivilgesellschaft – alle mĂŒssen sich aktiv damit beschĂ€ftigen, wie KI in InformationsrĂ€umen eingesetzt wird. Passiv abwarten ist in einer Welt generativer Medien de facto eine Entscheidung gegen Kontrolle.

Wenn KI Wahrheit verhandelbar macht, wird eine FĂ€higkeit besonders wertvoll: der ruhige, prĂŒfende Blick. Nicht jedes Video sofort teilen. Nicht jede „EnthĂŒllung“ sofort glauben. Sondern fragen: Wer profitiert, wenn ich das jetzt glaube – und weiterverbreite?

Das ist vielleicht die wichtigste Kompetenz im KI‑Zeitalter: nicht nur mit Modellen reden zu können, sondern mit sich selbst – bevor man auf „Teilen“ klickt.

đŸ› ïž KI-Toolbox

SPOTLIGHT

© Bild: claude.ai

Claude Cowork – Ein Desktop‑Agent in der Claude‑macOS‑App, der einen lokalen Ordner wie ein echter Assistent bearbeitet: Dateien lesen, strukturieren, erstellen und Aufgaben mit hoher EigenstĂ€ndigkeit Schritt fĂŒr Schritt abarbeiten, inkl. Connectors und Browser‑Aufgaben.
đŸ‘‰đŸ» Zum Tool

WEITERE TOOL-EMPFEHLUNGEN

GLM‑4.7 – Neues leistungsstarkes Open-Source KI-Modell aus China (in den relevanten Benchmarks meist gleichauf oder vereinzelt sogar stĂ€rker als die fĂŒhrenden US-Modelle), mit Fokus auf Coding, Recherche und komplexes Reasoning in langen Kontexten. Ideal fĂŒr Entwickler, Berater und Teams, die ein schnelles, vielseitiges Chat‑Interface fĂŒr Text‑ und Codeaufgaben brauchen. | Zum Tool

BigIdeasDB – KI‑gestĂŒtzte Market‑Intelligence‑Plattform, die Millionen echter Nutzerbeschwerden (Reddit, App‑Stores, G2, Upwork u.a.) auswertet, um validierte Problemfelder und Produktchancen fĂŒr neue SaaS‑ oder Service‑Angebote sichtbar zu machen.  | Zum Tool

Workmate – KI‑Terminassistenz, die per CC in E‑Mail‑Konversationen eingebunden wird, automatisch VerfĂŒgbarkeiten teilt, Termine koordiniert und deinen Kalender fĂŒllt – unterstĂŒtzt von einem menschlichen Backoffice‑Team. | Zum Tool

Das war’s wieder fĂŒr diese Woche, wenn du den Newsletter als hilfreich empfindest, freu’ ich mich, wenn du ihn an weitere interessierte Personen weiterleitest.

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